24.03.2019

Fasten & Sole, ein Erfahrungsbericht

Andrea Drescher erzählt, warum sie bis vor zwei Jahren immer wieder gefastet hat und welche Rolle Sole dabei spielte. Die Unternehmensberaterin lebt in Haibach ob der Donau, ist 58 und hat bereits 1985 das erste Mal gefastet – seitdem immer wieder, wenn es zeitlich gepasst hat.

Zuerst die Frage: warum fastest du nicht mehr?
Da ich seit fast 19 Monaten mit einem gutartigen Lagerungsschwindel zu tun habe, fiel das Fasten 2018 leider aus. Und auch dieses Jahr weiss ich nicht, ob ich mich drüber wage. Der Schwindel belastet den Kreislauf doch ganz schön und das Fasten ist zumindest in den ersten Tagen eine Zusatzbelastung. Und die traue ich mir momentan noch nicht zu. Das heisst aber nicht, dass ich nicht mehr fasten möchte. Im Gegenteil. Da ich seit Jahrzehnten immer wieder gefastet habe, fehlt es mir.

Warum hast du in der Vergangenheit gefastet?
Eigentlich ganz einfach: weil es mir gut tut. Angefangen hat es aus gesundheitlichen Gründen. Ich hatte gehört, dass es bei Rheuma helfen solle – und während des Studiums hatte man bei mir Weichteilrheumatismus diagnostiziert. Auch soll es den Körper reinigen also entgiften, von abgelagerten Stoffen und Schlacken befreien und das Immunsystem aktivieren. Da ich immer wieder Schmerzen hatte, die chronisch zu werden drohten, wollte ich es einfach ausprobieren.

Und auch wenn ich kein Mediziner bin: ich bin sicher, dass es mir gut tut. Ich fühle sich nach dem Fasten einfach hervorragend, energiegeladener und entspannter. Es macht auch ein bißchen „High“, ein oder zwei Wochen den inneren Schweinhund überwunden zu haben und auf die vielen Versuchungen aus Küche und Keller zu verzichten.

Hast du jedes Jahr gefastet?
Nein. Leider haben immer wieder die notwendige Ruhe und die Möglichkeit, Abstand vom Alltag zu nehmen, gefehlt. Aber das sind wesentliche Voraussetzungen damit Fasten funktioniert – oft war ich beruflich einfach zu sehr eingespannt – als Selbstständige arbeitet man ja ständig selbst. Aber immer wenn es gepasst hat, habe ich eine Fastenwoche eingelegt.

Welche Rolle hat Sole für dich beim Fasten gespielt?
Man leitet das Fasten ja mit der Darmentleerung ein. Da habe ich meist Glaubersalz oder Bittersalz genommen. Das hat aber nicht immer funktioniert. Irgendwann stieß ich dann auf Sole … und diese hat dann die gewünschte Wirkung gezeigt – schmeckt auch nicht ganz so heftig wie beispielsweise ein Bittersalz. Darüberhinaus sind in einem gutem Salz auch noch viele Mineralien enthalten, die beim Fasten den Körper unterstützen können. Aber man muss ja nicht fasten, um eine Sole-Kur zu machen. Da ich ja derzeit nicht fasten kann, mache ich immer mal wieder eine Sole-Trinkkur.

Wie nimmst du die Sole?
Morgens auf nüchternen Magen – das kostet zwar ziemlich viel Überwindung, aber … man gewöhnt sich daran. Es ist natürlich kein Ersatz für Fasten, aber besser als garnichts, wenn man entgiften will. Und das möchte ich.

Danke, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst!